MALEREI     |    ZEICHNUNGEN + ÖLSKIZZEN   |    VITA     |    KONTAKT    |    START © AKBAR AKBARPOUR

1963

1978 – 82

1982 – 84

1984 – 85


Seit 1986


1991 – 97


1995

1996

Seit 1997

Seit 2001

in Teheran geboren

Kunstfachoberschule, Theater und Malerei , Teheran

Schauspieler,Buhnenbildner,KunstMaler am
Stadtstheater, Teheran

Studienreisen nach Istanbul und Dänemark

Lebt in Deutschland
Mitarbeit in einer Theatergruppe in München

Studium der freien Malerei
an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Colditz

Klassenpreis

Ernennung zum Meisterschüler

Freischaffender Künstler

Gründung und Leitung der Freien Kunstschule Akbar Akbarpour, Fürth


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"Mit anderen Augen" Film über Akbar Akbarpour. PLAY>>

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1997

1998




1999



2000


2001



2002


2003



2004




2005


2006



2007





2008





2009





2010



2011




2012





2013

Gruppenausstellung Kulturfabrik, Roth

Absolventenausstellung, Nürnberg
Kulturbahnhof, Spalt
Wandmalerei 3 x 35 m Stadtpark Süd, Nürnberg
(Auftrag der Stadt Nürnberg und Deutsche Bahn)

„Im Bilde“ Stadttheater Galerie / Fürth( Prof.Colditz mit Studenten )
„Stop Over“, AdBK Nürnberg
„Color-Farbe“ Palais Stutterheim, Erlangen

Einzelausstellung „Einblicke“ Stadttheater Galerie/ Fürth
Kunstmesse Salzburg

Einzelausstellung „Malerei“ Galerie Artistikum, Nürnberg
Einzelausstellung „Malerei und Zeichnung“ Hochschulgalerie der Universität Erlangen – Nürnberg

Einzelausstellung „Antlitze“ Solyp, Nürnberg
Einzelausstellung „Malerei“ Galerierathaus Spalt

Ausstellung "Aussichten" Akbar Akbarpour und seine Schulerinnen /er
Einzelausstellung „Expressionen“ Neue Galerie, KVE Erlangen
Kunstsymposium in Russland

Ausstellung vom Hören Sehen2004/Atelier 160
Expressionen "Königsallee in Berlin
Feedback "Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
Kunstsymposium in Frankreich /Rennes

Ausstellung vom Hören Sehen 2005/Atelier 160
Expressionen "Stadttheater Galerie /Fürth

Einzelausstellung Atelier 160,Fürth
Studienreise / Civitella /Italien
Kunstmuseum Kabinett Bayreuth

Einzelausstellung Atelier 160,Fürth
Studienreise /Internationale Akademie Marmaris / Türkei
Akademie Galerie Nbg [www.adbk-nuernberg.de]
Free Internationale Artists
Stracci al Vento 2 „ Karl-Franzens-Universität Graz /Österreich

Expressionen,“ Palais Trauttmansdorff „in Graz /Österreich
Expressionen,“ Kultur steiermarkt,“ Gössendorf / Österreich
Free International Artists,
"Garibaldi" in Museo Storico di Bergamo / Ialia
“Garibaldi “ Sala de Ceremonias,Montevideo / Uruguay

Malerei, Galerie time -Wien
Dèpart, Galerie Krakauer-Haus, Nürnberg
Vom Hören Sehen 2009, Atelier 160, Fürth
Dialoge, Galerie Ederer, Nürnberg
Stracci al Vento 3 „ Slownien"

Aufbruch zur Ewigkeit, Künstlergilde BBK, Säulenhalle Lansberg / München
Precisiosen, Galerie Ederer, Nürnberg
galerie en promenade, Metz / Frankreich
Fürther Kunstwochenende, Gastspiel 2010

Malerei“ Galerie Förstermühle/ Fürth
Einsichten“ Künstlerische Perspektiven auf Wahrnehmungsmechanismen.
In Museum Turm der sinne Nürnberg
Tatort“atelier2011 ,BBK Mittelfranken
             
Gastspiel“ Kulturring C
BBK Mittelfranken                                                                                                       Mit arbeit bei der Restaurierung ,
Kirchenmalerei an der Schloß Weißenhorn

Art meets  Science“  Jubiläumsausstellung  Vol .II ,Museum Turm der Sinne
Werkschau 2013 „ Atelier160

 

DER MALER AKBAR AKBARPOUR
von Dr. Harald Tesan

Auf den ersten, flüchtigen Blick scheint Akbar Akbarpour ein abstrakter Expressionist zu sein. Doch hinter der spontan wirkenden, hohen malerischen Kultur, mit der die Farbmaterie souverän bis zu zehn Zentimeter dick auf die Leinwand aufgebracht wird, verbirgt sich ein klassisches Anliegen. Akbarpours eigentliches Thema ist die menschliche Gestalt: entweder als Einzelfigur, als Gruppe im situativen Kontext oder als Ornament der Masse. Das zu erkennen, stellt für den Betrachter immer wieder von Neuem eine große Herausforderung dar, denn der Künstler löst sich im Verlauf des Malvorgangs vom Gegenstandsbezug. Aber der Maler verliert sich nicht vollends in der Farbe. Er behält die Kontrolle über eine Komposition, aus der sich bei genauerem Hinsehen intime Räume, Stellungen und Handlungen der Protagonisten herauszuschälen beginnen.

Akbarpours kühne Farbstrudel künden auf der einen Seite von freigeistiger Ekstase. Auf der anderen Seite legen sie Zeugnis ab von einer disziplinierten Wut, mit der es ihm gelingt, die alte Genremalerei in neuer Form wiederzubeleben. In dieser Ambivalenz gleicht Akbarpours pastose Malerei einem aufgewühlten Dialog über verschiedenste Grenzen hinweg. Wenn die Farbe unter Akbarpours Händen zum wandelbaren Stoff wird, der durchgeknetet und mit expressiver Geste ausgezogen wird, dann lehrt uns der Künstler, dass Sehen eine Fähigkeit ist, die erst mühsam erworben werden muss. Die stete Gradwanderung zwischen Figuration und Abstraktion ist vielschichtige Metapher für eine Reise, bei der der Betrachter an keinem Punkt räumlicher oder zeitlicher Finalität anzukommen braucht.




Akbar Akbarpour ist ein geradezu besessener, hochproduktiver Maler. In der letzten Zeit ist seine Malerei noch wuchtiger, ist seine Palette noch kontrastreicher und brillanter geworden. Der in Deutschland lebende Iraner huldigt einem bedingungslos subjektivistischen Kunstbegriff, wenn in seinen Gemälden der rohe Werkprozess ablesbar bleibt. Zugleich bleibt der Menschen im Mittelpunkt seiner Bilder. Die Spannung zwischen dem im Malakt sich verströmenden Künstler und einer Reflexion über die humanistischen Bedingungen von Kunst zu halten, ist Akbarpours eigener, verschiedene Kulturen und Traditionen verbindender Weg.

(Auszug aus einer Vernissagenrede vom 12. Mai 2007
Copyright für den Text: Dr. HARALD TESAN, Kunsthistoriker, Erlangen.


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